18 Objekte
(RM) 431150439
SCHWEIZ MORDFALL PETER STADELMANN
Die zum Tatzeitpunkt 20-jaehrige norwegische Bauerntochter Ragnhild Flater war in die Schweiz gekommen, um an der Hotelfachschule Luzern zu lernen. Wegen ungenuegender Sprachkenntnisse arbeitete sie als Hilfskoechin. Die zeitgenoessische Presse beschrieb sie als graue Maus, aber auf Bildern aehnelt sie der jungen Romy Schneider, verstaendlich, dass sich der Schwerenoeter Maerki in sie verliebte. - Max Maerki aus Moenthal und seine norwegische Liebschaft Ragnhild Flater, die in der Schweiz als Hilfskoechin arbeitete, wurden angeklagt, den Handlungsreisenden Peter Stadelmann mit einem fingierten Inserat in eine Falle gelockt und am 19. Oktober 1957 ermordet und beraubt zu haben. Maerki bot per Annonce einen preisguenstigen, neuwertigen Opel Rekord an, den er nicht besass. Stadelmann war der einzige Interessent, der bar zu bezahlen gewillt war. Maerki brauchte Geld – fuers Konkursamt, die Alimente fuer seine drei Kinder und das Leben mit seiner Geliebten Ragnhild Flater, die von ihm schwanger war. Ragnhild half Max, Peter Stadelmann mit Schlaegen ruhig zu stellen und dann in die Reuss zu werfen, wo er ertrank. Am 10. Dezember 1958 verurteilte das Kriminalgericht in Aarau Max Maerki zu lebenslaenglich Zuchthaus. Nach seiner Entlassung 1972 lebte er 24 Jahre lang ein unauffaelliges Leben und starb im Sommer 1996. Ragnhild Flater erhielt 15 Jahre Zuchthaus. Nach neun Jahren wurde sie 1967 entlassen und des Landes verwiesen. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)
(RM) 431150389
SCHWEIZ MORDFALL PETER STADELMANN
Ragnhild Flater, rechts, brach bei der Urteilsverkuendung am 10. Dezember 1958 zusammen, dieweil der Haupttaeter Max Maerki junior, Mitte, gefasst wirkte und sein Vater Max Maerki senior, links, interessiert; letzterer war wegen Hehlerei angeklagt, weil er einen Teil von Max’ Beute in kleinere Noten gewechselt und den Rest in einem Schraubglas im Heu versteckt hatte. - Max Maerki aus Moenthal und seine norwegische Liebschaft Ragnhild Flater, die in der Schweiz als Hilfskoechin arbeitete, wurden angeklagt, den Handlungsreisenden Peter Stadelmann mit einem fingierten Inserat in eine Falle gelockt und am 19. Oktober 1957 ermordet und beraubt zu haben. Maerki bot per Annonce einen preisguenstigen, neuwertigen Opel Rekord an, den er nicht besass. Stadelmann war der einzige Interessent, der bar zu bezahlen gewillt war. Maerki brauchte Geld – fuers Konkursamt, die Alimente fuer seine drei Kinder und das Leben mit seiner Geliebten Ragnhild Flater, die von ihm schwanger war. Ragnhild half Max, Peter Stadelmann mit Schlaegen ruhig zu stellen und dann in die Reuss zu werfen, wo er ertrank. Am 10. Dezember 1958 verurteilte das Kriminalgericht in Aarau Max Maerki zu lebenslaenglich Zuchthaus. Nach seiner Entlassung 1972 lebte er 24 Jahre lang ein unauffaelliges Leben und starb im Sommer 1996. Ragnhild Flater erhielt 15 Jahre Zuchthaus. Nach neun Jahren wurde sie 1967 entlassen und des Landes verwiesen. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Alphons Biland)
(RM) 431150409
SCHWEIZ MORDFALL PETER STADELMANN
Die Bruecke zwischen Birmenstorf und Muelligen, wo Max Maerki am 19. Oktober 1957 den noch lebenden Peter Stadelmann in die Reuss warf. Gemaess Obduktion ertrank Stadelmann waere aber ohnehin an den mindestens 15 erhaltenen Schlaegen gestorben. Taucher suchten wochenlang vergeblich nach der Leiche. Erst Ende November, anderhalb Monate nach der Tat, sah sie ein Strassenwaerter auf einer Insel in der Reuss angeschwemmt liegen. - Max Maerki aus Moenthal und seine norwegische Liebschaft Ragnhild Flater, die in der Schweiz als Hilfskoechin arbeitete, wurden angeklagt, den Handlungsreisenden Peter Stadelmann mit einem fingierten Inserat in eine Falle gelockt und am 19. Oktober 1957 ermordet und beraubt zu haben. Maerki bot per Annonce einen preisguenstigen, neuwertigen Opel Rekord an, den er nicht besass. Stadelmann war der einzige Interessent, der bar zu bezahlen gewillt war. Maerki brauchte Geld – fuers Konkursamt, die Alimente fuer seine drei Kinder und das Leben mit seiner Geliebten Ragnhild Flater, die von ihm schwanger war. Ragnhild half Max, Peter Stadelmann mit Schlaegen ruhig zu stellen und dann in die Reuss zu werfen, wo er ertrank. Am 10. Dezember 1958 verurteilte das Kriminalgericht in Aarau Max Maerki zu lebenslaenglich Zuchthaus. Nach seiner Entlassung 1972 lebte er 24 Jahre lang ein unauffaelliges Leben und starb im Sommer 1996. Ragnhild Flater erhielt 15 Jahre Zuchthaus. Nach neun Jahren wurde sie 1967 entlassen und des Landes verwiesen. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Alphons Biland)
(RM) 431150394
SCHWEIZ MORDFALL PETER STADELMANN
Suchaktion mit Tauchern der Zuercher Seepolizei nach der Leiche Peter Stadelmanns bei der Bruecke zwischen Birmenstorf und Muelligen an der Reuss, aufgenommen im November 1957. Des kalten Wassers wegen dauerte es laenger, bis sich genug Faeulnisgase im verwesenden Koerper gebildet hatten, damit die Leiche an die Oberflaeche aufgetrieben wurde - Der Raubmord an Peter Stadelmann von 1957 - Max Maerki, ein 26-jaehrige Gipser aus Moenthal, braucht dringend Geld fuer den Unterhalt seiner drei Kinder und die Schulden, die ihn seit seinem Konkurs belasten. Zudem setzt ihn die Nachricht unter Druck, seine Geliebten Ragnhild Flater aus Norwegen, die in der Schweiz als Hilfskoechin arbeitet, sei schwanger. Die beiden wollen nach Amerika auswandern und ganz neu anfangen. Also heckt Max zusammen mit Ragnhild einen Plan zu einem Raubueberfall aus an dem das Opfer bewusstlos geschlagen und ausgeraubt werden soll: Im "Aargauer Tagblatt" wird ein Lockinserat aufgegeben fuer den Verkauf eines Autos, das es in Wahrheit nicht zu verkaufen gibt. Beim Treffen mit dem potenziellen Interessenten Peter Stadelmann am 19. Oktober 1957 geht jedoch alles schief. Am Ende ist der Innenraum des Lockwagens blutverschmiert und Peter Stadelmann, ein Ostschweizer Landmaschinenverkaeufer, mit einem Wagenheber halbtot geschlagen. Max und Ragnhild werfen Stadelmann von einer Bruecke zwischen Birmenstorf und Muelligen in die Reuss, wo er ertrinkt. Von Gewissensbissen geplagt, gesteht Maerki nach einigen Wochen die Tat der Polizei. 1958 verurteilt das Kriminalgericht in Aarau das Moerderpaar. Max sitzt 15 Jahre im Zuchthaus, 1992 stirbt er in Aarau. Ragnild wird nach 9 Jahren Gefaengnis 1967 nach Norwegen ausgewiesen. Die beiden sehen sich nie wieder. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Alphons Biland)
(RM) 448261688
SCHWEIZ MORDFALL PETER STADELMANN
Suchaktion mit Tauchern der Zuercher Seepolizei nach der Leiche Peter Stadelmanns bei der Bruecke zwischen Birmenstorf und Muelligen an der Reuss, aufgenommen im November 1957. Des kalten Wassers wegen dauerte es laenger, bis sich genug Faeulnisgase im verwesenden Koerper gebildet hatten, damit die Leiche an die Oberflaeche aufgetrieben wurde - Der Raubmord an Peter Stadelmann von 1957 - Max Maerki, ein 26-jaehrige Gipser aus Moenthal, braucht dringend Geld fuer den Unterhalt seiner drei Kinder und die Schulden, die ihn seit seinem Konkurs belasten. Zudem setzt ihn die Nachricht unter Druck, seine Geliebten Ragnhild Flater aus Norwegen, die in der Schweiz als Hilfskoechin arbeitet, sei schwanger. Die beiden wollen nach Amerika auswandern und ganz neu anfangen. Also heckt Max zusammen mit Ragnhild einen Plan zu einem Raubueberfall aus an dem das Opfer bewusstlos geschlagen und ausgeraubt werden soll: Im "Aargauer Tagblatt" wird ein Lockinserat aufgegeben fuer den Verkauf eines Autos, das es in Wahrheit nicht zu verkaufen gibt. Beim Treffen mit dem potenziellen Interessenten Peter Stadelmann am 19. Oktober 1957 geht jedoch alles schief. Am Ende ist der Innenraum des Lockwagens blutverschmiert und Peter Stadelmann, ein Ostschweizer Landmaschinenverkaeufer, mit einem Wagenheber halbtot geschlagen. Max und Ragnhild werfen Stadelmann von einer Bruecke zwischen Birmenstorf und Muelligen in die Reuss, wo er ertrinkt. Von Gewissensbissen geplagt, gesteht Maerki nach einigen Wochen die Tat der Polizei. 1958 verurteilt das Kriminalgericht in Aarau das Moerderpaar. Max sitzt 15 Jahre im Zuchthaus, 1992 stirbt er in Aarau. Ragnild wird nach 9 Jahren Gefaengnis 1967 nach Norwegen ausgewiesen. Die beiden sehen sich nie wieder. (KEYSTONE/Str)
(RM) 448261664
SCHWEIZ MORDFALL PETER STADELMANN
Hier der handschriftliche Entwurf des verhaengnisvollen Lock-Inserats - Der Raubmord an Peter Stadelmann von 1957 - Max Maerki, ein 26-jaehrige Gipser aus Moenthal, braucht dringend Geld fuer den Unterhalt seiner drei Kinder und die Schulden, die ihn seit seinem Konkurs belasten. Zudem setzt ihn die Nachricht unter Druck, seine Geliebten Ragnhild Flater aus Norwegen, die in der Schweiz als Hilfskoechin arbeitet, sei schwanger. Die beiden wollen nach Amerika auswandern und ganz neu anfangen. Also heckt Max zusammen mit Ragnhild einen Plan zu einem Raubueberfall aus an dem das Opfer bewusstlos geschlagen und ausgeraubt werden soll: Im "Aargauer Tagblatt" wird ein Lockinserat aufgegeben fuer den Verkauf eines Autos, das es in Wahrheit nicht zu verkaufen gibt. Beim Treffen mit dem potenziellen Interessenten Peter Stadelmann am 19. Oktober 1957 geht jedoch alles schief. Am Ende ist der Innenraum des Lockwagens blutverschmiert und Peter Stadelmann, ein Ostschweizer Landmaschinenverkaeufer, mit einem Wagenheber halbtot geschlagen. Max und Ragnhild werfen Stadelmann von einer Bruecke zwischen Birmenstorf und Muelligen in die Reuss, wo er ertrinkt. Von Gewissensbissen geplagt, gesteht Maerki nach einigen Wochen die Tat der Polizei. 1958 verurteilt das Kriminalgericht in Aarau das Moerderpaar. Max sitzt 15 Jahre im Zuchthaus, 1992 stirbt er in Aarau. Ragnild wird nach 9 Jahren Gefaengnis 1967 nach Norwegen ausgewiesen. Die beiden sehen sich nie wieder. (KEYSTONE/Str)
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