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(RM) 374150073
II. WK - MASSAKER VON NEMMERSDORF 1944
Das Motiv aus der nationalsozialistischen Propaganda zeigt einen Volkssturmman [Emil Radünz?] bei seiner Zeugenaussage bzgl. des Massakers in Nemmersdorf in Ostpreußen (heute Majakowskoje in Russland) vor einer von den Deutschen einberufenen "internationalen" Untersuchungskommission, aufgenommen im November 1944. Mit dem Massaker von Nemmersdorf werden die Ereignisse um den 21. Oktober 1944 im damals deutschen Dorf Nemmersdorf bezeichnet, bei denen nach heutigen Erkenntnissen bis zu 30 Menschen ums Leben kamen, als die Rote Armee in den Ort vorrückte. Die Ereignisse wurden von den Nationalsozialisten und im Kalten Krieg propagandistisch instrumentalisiert, bis heute sind die genauen Umstände unklar. Die nationalsozialistische Berichterstattung schreibt am 01.11.1944 auf der Rückseite des Bildes: "Internationale Kommission stellt die sowjetischen Greueltaten in Ostpreussen fest. Am Dienstag fand in der Reichshauptstadt eine Sitzung statt, in der die von den Sowjets bei ihrem Einbruch in Ostpreussen an der Zivilbevölkerung verübten Greueltaten durch eine internationale Kommission festgestellt wurden. Überlebende der Zivilbevölkerung und Angehörige der deutschen Wehrmacht, die als erste in die wiederbefreiten Orte eindrangen, gaben erschütternde Augenzeugenberichte. - UBz. Ein Volkssturmmann, der mit als erster in das wiederbefreite Nemmersdorf eindrang, berichtet der Kommission, wie er die von den Bolschewisten hingeschlachteten Zivilisten vorfand." Foto: Sammlung Berliner Verlag Archiv (KEYSTONE/akg-images/akg-images / Sammlung Berliner V)
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