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Schweiz Migros | Duttweiler und der Taxikrieg (1951)
Der sogenannte "Taxikrieg" von 1951 in der Schweiz entstand aus einem Konflikt zwischen dem Landesring der Unabhängigen (LdU) um Gottlieb Duttweiler und den etablierten Taxiunternehmen. Duttweiler wollte mit günstigeren, genossenschaftlich organisierten Taxis die dominante Stellung der traditionellen Betriebe aufbrechen und die Preise senken - was bei den Taxiverbänden massiven Widerstand auslöste: Sie bekämpften die neuen Anbieter mit Protesten, Blockaden und juristischen Mitteln. Ein öffentlichkeitswirksamer Höhepunkt war die Debatte im Zürcher Volkshaus am 27. Juli 1951, bei der Duttweiler dem Taxiunternehmer G. Winterhalder gegenüberstand. Nach heftigen Auseinandersetzungen und politischem Druck scheiterte das Projekt, womit die bestehenden Strukturen im Taxigewerbe im Kern erhalten blieben. (luk)
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