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SCHWEIZ PROZESS DONALD HUME
Donald Hume nach der Urteilsverkuendung in Winterthur. Es war nicht das letzte Mal, dass er von mindestens drei Beamten, zum Teil mit gezueckter Waffe, umgeben war, in der Strafanstalt Regensdorf wurde dieser Anblick zur Gewohnheit: Hume wuetete wie ein Berserker, zerlegte seine Zelle und griff jeden an, dem er habhaft werden konnte. "Wo ich fuer einen Haeftling eine Wache benoetige, benoetige ich fuer Hume drei", erklaerte Gefaengnisdirektor Emil Meyer spaeter vor der Presse. - "Der Teufel kam nach Zuerich" hiess 1961 ein Sachbuch ueber Donald Hume. Dieser war in England mit einem grausamen Mord davongekommen. Nach Verbuessung einer Strafe wegen Beihilfe gestand er gegenueber einer Zeitung fuer viel Geld den Mord - wegen der «Double Jeopardy»-Regel konnte er ja nicht erneut vor Gericht gestellt werden. Auf dem Weg ins kanadische Exil blieb Hume, der sich nun offiziell Brown nennen durfte, in der Schweiz haengen, weil er sich unsterblich verliebt hatte. Obwohl er mit der Coiffeuse Trudi Sommer ein neues Leben beginnen wollte, beging er in Zuerich einen Bankraub und erschoss einen Taxifahrer, der sich ihm in den Weg stellte. Erst jetzt holte ihn die Gerechtigkeit ein.Donald Hume, links, der in Grossbritannien mit seinem ersten Mord davongekommen war, beging in der Schweiz einen zweiten und erhielt dafuer lebenslaenglich. - "Der Teufel kam nach Zuerich" hiess 1961 ein Sachbuch ueber Donald Hume. Dieser war in England mit einem grausamen Mord davongekommen. Nach Verbuessung einer Strafe wegen Beihilfe gestand er gegenueber einer Zeitung fuer viel Geld den Mord - wegen der «Double Jeopardy»-Regel konnte er ja nicht erneut vor Gericht gestellt werden. Auf dem Weg ins kanadische Exil blieb Hume, der sich nun offiziell Brown nennen durfte, in der Schweiz haengen, weil er sich unsterblich verliebt hatte. Obwohl er mit der Coiffeuse Trudi Sommer ein neues Leben beginnen wollte, beging er in Zuerich einen Bankraub und erschoss einen Taxifahrer, der sich ihm in den Weg stellte. Erst jetzt holte ihn die Gerechtigkeit ein. Donald Hume, links, der in Grossbritannien mit seinem ersten Mord davongekommen war, beging in der Schweiz einen zweiten und erhielt dafuer lebenslaenglich. (KEYSTONE/Str)
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SCHWEIZ PROZESS DONALD HUME
Der Kaufmann Jakob Schlatter (r), der fuer seine Mitwirkung an Humes Verhaftung 4000 Franken Belohnung bekam, im Gespraech mit einem Berufskollegen des getoeteten Taxichauffeurs Maag. Beim jungen Mann in der Mitte koennte es sich um den Banklehrling Ulrich Fitze handeln, der Hume nach dessen Raubueberfall todesmutig durchs halbe Niederdorf verfolgte und fuer seinen Einsatz mit 14'000 Franken belohnt wurde. Die Belohnung hatte die Londoner Midland Bank fuer die Ergreifung des Raeubers ausgesetzt; Hume hatte diese Bank in seiner Zuercher Zeit zwei Mal ueberfallen. Obwohl die Voraussetzungen nicht erfuellt waren, zahlte die Midland den an der Ergreifung Beteiligten namhafte Summen aus. - "Der Teufel kam nach Zuerich" hiess 1961 ein Sachbuch ueber Donald Hume. Dieser war in England mit einem grausamen Mord davongekommen. Nach Verbuessung einer Strafe wegen Beihilfe gestand er gegenueber einer Zeitung fuer viel Geld den Mord - wegen der «Double Jeopardy»-Regel konnte er ja nicht erneut vor Gericht gestellt werden. Auf dem Weg ins kanadische Exil blieb Hume, der sich nun offiziell Brown nennen durfte, in der Schweiz haengen, weil er sich unsterblich verliebt hatte. Obwohl er mit der Coiffeuse Trudi Sommer ein neues Leben beginnen wollte, beging er in Zuerich einen Bankraub und erschoss einen Taxifahrer, der sich ihm in den Weg stellte. Erst jetzt holte ihn die Gerechtigkeit ein. Donald Hume, links, der in Grossbritannien mit seinem ersten Mord davongekommen war, beging in der Schweiz einen zweiten und erhielt dafuer lebenslaenglich. (KEYSTONE/Str)
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