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Schweiz alternative Räume
Ob besetztes Haus, Jugend- oder selbstverwaltetes Kulturzentrum oder auch alternatives Wohnprojekt: Seit den 1970er-Jahren entstanden in der Schweiz Orte, die sich bewusst ausserhalb etablierter Wohn- und Gesellschaftsformen bewegten. Die Schweiz weist dabei eine bemerkenswerte Dichte, Langlebigkeit und institutionelle Verankerung solcher Projekte auf. Sie zeigen Möglichkeiten auf, anders zu leben, und stellen scheinbar selbstverständliche Vorstellungen von Wohnen, Zusammenleben und Besitz infrage. Zugleich führen sie Gegenmodelle zu einer kapitalgesteuerten Immobilienwelt vor, deren Regeln und Gesetzmässigkeiten weniger unabänderlich sind, als sie scheinen. (luk)
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